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Review: Injustice – Gods among us

Hier mal wieder eine Review zu einem PS3-Game.

Da ich ja schon Urlaub habe, komme ich auch endlich mal zum Arbeiten am Blog ;)

Injustice! Von den Machern von Mortal Kombat, ein Spiel in dem man die größten Helden und Bösewichte des DC-Universums spielen kann.

Wie immer: Vorsicht, Spoiler!
Story
Tatsächlich hat dieses Spiel eine Storyline.
Im groben geht es darum, dass Superman (ja, Superman gehört in das DC-Universum) in einer anderen Realität gegen Louis gekämpft hat, die er durch einen Trick des Jockers für Doomsday gehalten hat.
Louis’ Herz war an den Zünder einer Atombombe gekoppelt, die dann Metropolis zerstörte.
Superman einte daraufhin die Welt in der “One-World”-Regierung, die ihre Interessen mit Furcht bei den Bewohnern durchsetzt.

Den ehemaligen Superhelden wird Amnestie angeboten und dürfen für Superman arbeiten. In dieser Realität sind also ein Großteil der Superhelden auf der falschen Seite und kämpfen Seite an Seite mit den Bösewichten.

Einige wenige wiedersetzen sich, darunter Batman, Lex Luthor und andere.
Superman entwickelt eine Technik mit der er Personen aus einer anderen Realität entführen kann und so gelangen der “gute” Batman, Green Arrow, Green Lantern, Wonder Woman und auch der “echte” Joker in diese Welt.

Der Rest ist Geprügel bis zum großen Finale, Superman vs. Superman.
Am Ende gewinnt der “gute” Superman und sperrt den bösen ein. Das Ende ist zwar nicht ganz offen, riecht aber nach einem zweiten Teil des Spiels.

Steuerung
Auf der PS3 Variante kann man den Charakter entweder mit dem Steuerkreuz oder dem Analogstick bewegen.
Nach links steuert den Charakter nach links, nach rechts nach rechts und so weiter. Die Richtung vom Gegner weg ist immer der Block.

Dreieck steht für einen schweren Angriff, Viereckt für einen mittleren, das X für einen leichten. Mit Kreis kann man den Spezialangriff oder die Spezialhaltung des Charakters aktivieren.
Mit R1 kann man die Umgebung aktivieren. Z.B. ist es möglich den Gegner in den Computer der Bathöhle zu prügeln, oder ihm eine Gasflasche über den Schädel zu ziehen.

Mit R2 und L2 kann man soetwas wie einen ultimativen Angriff starten. Hat dieser Erfolg wird man mit einer kleinen Zwischenszene belohnt und natürlich einer rapide gesenkten Lebensanzeige des Gegners.

Musik
Mir ist an der Musik nichts herausragendes aufgefallen, was soviel bedeutet wie: sie passte zum Ambiente, hat das Spiel nicht gestört, war aber auch nichts, an das ich mich erinnern werde.

Grafik
Die Grafik ist nunmal PS3-Grafik, dafür aber sehr gut. Sicherlich wird die PS4-Version grafisch noch einmal zulegen.
Die Modelle sind mit Detail gearbeitet, mit den Zwischensequenzen hat man sich sehr viel Mühe gegeben. Der Style des Menüs ist simpel und schlicht. Ich persönlich mag das.130418-Injustice-Doomsday

Gameplay
Das Gameplay ist simpel, hierbei handelt es sich um ein Beat’em Up. Nicht, dass das Spiel keine Herausforderungen bieten würde, aber im Prinzip kann man auch Button-Smashing betreiben und immernoch irgendwas reißen.
Wie ich das gesehen habe, bat die Story einen Spieldauer von ca. 4 bis 5 Stunden. Natürlich hat das Spiel aber noch mehr:
Einen Multiplayer-Modus in dem man 1 vs 1 an der Konsole spielen kann. Einen vernünftigen Trainingsmodus, Herausforderungen und über 300 einzelne Matches mit speziellen Anforderungen.

Das Spiel bietet über 24 Charakterere die man spielen kann, schade finde ich, das man alle Charaktere frei zur Verfügung hat und man drei weitere per DLC dazukaufen muss kann. Früher hat man das noch freigespielt, heute bekommt man das auf dem Silbertablet präsentiert. Definitiv sehr schade, meines erachtens.

Fazit
Das Spiel ist solide. Die Story spannend wenn auch ein wenig verwirrend. Ich kam mit den Combos und dem Handling nicht so gut zurecht wie z.B. in Naruto Ultimate Ninja Storm 2.

Wer gerne Beat’em Ups spielt, Mortal Kombat und das DC-Universum mag, sollte sich auf jeden Fall mal dieses Spiel ansehen :D

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