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Review : Star Wars – The Force Unleashed II

Nachdem ich mir letzte Woche eine Auszeit gegönnt habe und mir Star Wars – The Force Unleashed II gekauft hatte,
will ich doch auch nochmal etwas für den Blog tun: Hier das erste Review auf dem neuen Blog !

[ Das Video wurde aufgrund technischer Probleme entfernt! ]

Die Review findet ihr unter “weiterlesen”

Die Story:
In Star Wars – The Force Unleashed spielte man einen Sith-Schüler Darth Vader’s namens Starkiller. Nachdem Starkiller sich von seinem Meister abwandte und zusammen mit General Rham Kota und Juno Eclipse, in welche er hoffnungslos verliebt war, eine Rebellion gegen das Imperium anzettelte und eine Allianz der Rebellen ins Leben rief – verschwand er urplötzlich. Er gilt als gefallen, Juno übernimmt das Kommando über das neue Rebellen-Flagschiff “Salvation” und General Kota wird gefangen genommen.
Hier beginnt Star Wars – The Force Unleashed II.
Auf Kamino, dem Planeten auf dem die Klonarmee geschaffen wurde – und Darth Vader Klonexperimente anstellt.

Der Anfang:
Das Spiel beginnt mit dem Star Wars typischen Rolltext der auf nimmer wiedersehen im Weltall verschwindet, gefolgt von einem Raumschiff, das, wie immer, von links ins Bild fliegt und den Landeanflug beginnt. Darth Vader höchst persönlich will sein Klonexperiment besichtigen.
Schnitt. Wir befinden uns in einem düsteren Raum, ein Mann, der Starkiller verdächtig ähnlich sieht, sitzt in einer Isolierzelle. Darth Vader befreit und befiehlt ihn, zu kämpfen und zu töten. Allen voran, seine geliebte Juno. Seine? Starkiller ist doch tot? Vader behauptet er sei ein Klon, doch ein geklonter Jedi? Aber er liebt Juno, er muss das Original sein, oder doch nicht?
Mit diesem Konflikt beginnt das Spiel. Es gibt einen kurzen Kampf unter Anweisung Vaders in dem die Grundlegende Kampfsteuerung gelernt wird. Das restliche Level ist eigentlich ein Tutorial, auch wenn es sich nicht wie ein schnödes Anfängerlevel spielt.
Das Gameplay:
Das Gameplay ist etwas linear und die Story fügt sich nicht ganz in das allgemeine Star Wars Universium ein, außer es würde noch einen Nachfolger des Spiels geben.
Trotzdem wird es nicht langweilig, denn die Level sind, wenn auch etwas linear, aufregend gestalltet.
Man kämpft sich in insgesamt 4 Schauplätzen in 5 Situationen durch die Gegner, von denen es nie zu wenige gibt.
Belohnungen sind aktiv ins Spiel eingebaut, immerwieder stößt man auf so genannte Holocrons, die alles mögliche freischalten: neue Lichtschwerter, Kostüme, mehr Leben, mehr Macht usw.
Neben dem klassischen Storymode kann man auch Herausforderungen spielen. Minilevel mt bestimmten Aufgaben und Zeitbegrenzung. Belohnung? Klar, Konzeptgrafiken, Filme, Kostüme und Erfahrungspunkte um deine Mächte zu verbessern.
Sehr gelungen.
Steuerung:
Da ich die PS3-Variante besitze, ist die Steuerung typisch für 3rd-Person-Spiele. X bedeutet springen, Viereck schlagen, Dreieck ruft mächtige Blitze und auf Kreis kann man Sachen durch die Gegend pusten.
Die Analogsticks sind Steuerung und Kamerakontrolle, die R und L Tasten haben auch noch einige Funktionen. Wie man es auch aus Hack’n’Slay-Spielen kennt, findet sich hier auch die Möglichkeit des Button-smashing Kombischlagens. Mann kann fast jede Macht mit fast jedem Schlag kombinieren und rennt so ziemlich heftig austeilend durch die Welt.
Musik:
Lucas Arts hat sich auch hier an das alt bewährte gehalten.
Theatralische Instrumentalmsuik, abwechselnd spannend oder beruhigend. Natürlich gibt es auch an verschiedenen Plätzen verschiedene Hintergrundgeräusche und natürlich ist in einem Casino die Musik anders als in der Kloneinrichtung auf Kamino. Dennoch passt sich die Musik so gut dem Spielhintergrund an, dass es gar nicht auffällt, ob Musik läuft oder nicht.
Auch hier kann man nur sagen: gut gelungen.
Grafik:
Mein Lieblingsthema bei Spielen. Ich bin zwar kein HD-Fanatiker und spiele auch gerne mal Spiele mit schlechterer Grafik, solange das drumherum stimmt. Aber bei Star Wars – The Force Unleashed II kommt jeder Grafik-Fan auf seine Kosten. Auf der PS3 ist die Grafik getrost als gut zu bezeichnen. Dazu kommt, dass die Umwelt fast komplett zerstörbar ist und auch zerstört werden muss. Der Weg durch eine Tür oder ein Schott funktioniert, solange man keinen Schlüssel hat, halt eben nur über rohe Gewalt – die Starkiller natürlich in Form einer sich wiederaufladbaren Leiste immer im Peto hat.
Man kann nicht nur Gegner durch die Gegend schmeißen, nein eigentlich alles andere auch. Fenster gehen kaputt, wenn man einen Gegner reinschmeißt, im Weltraum wird dann auch die Atmosphäre rausgeblasen und reißt alle bewegliche Gegenstände ( Wandverkleidung, Kisten, Strumtruppen etc.) mit, bis die Sicherheitsfunktions greift und ein Kraftfeld erzeugt, dass das Leck abdeckt. Hier zeigt sich die Liebe zum Detail. Gegenstände sehen mal neu, mal richtig benutzt aus.
Die Kleidung passt wirkt dynamisch, wenn es windig ist, weht die Robe usw.
Hier kann ich nur sagen: fantastisch.
Fazit:
Es ist schade, dass die Story in zwei bis drei Tagen durchgespielt sein kann, aber das Spiel lädt dazu ein, es nocheinmal zu tun. Es vermischt die Fetzigkeit eines hack’n’slay-Games mit der nachdenklichen und düsteren Atmosphäre eines typischen Star Wars-Rollenspiels.
Bevor ich es spielte, erwartete ich ein Spiel á la Jedi Knight – Jedi Outcast oder Jedi Knight – Jedi Academy und doch bin ich nicht enttäuscht, eher positiv überrascht. Das Spiel mag zwar relativ kurz sein, bietet aber genug drumherum um trotzdem glücklich zu machen. Auch wenn die Gamestrailer.com-Redaktion das Spiel mit 6.3 bewertet hat, kann ich mich der User-Bewertung mit 9.1 nur anschließen.
Was ich allerdings vermisste, war die sonst übliche Entscheidung welchen Weg man wählen möchte, dunkel oder helle Seite des Toasts der Macht. Tatsächlich bietet die Story aber zwei verschiedene Enden, da man sich in der letzten Szene des Spiels doch noch die Seite aussuchen kann, sprich das Ende bestimmen kann.
So, das war das erste Gamereview das ich je geschrieben habe und ich hoffe ich habe nicht allzuviel vergessen.

4 Gedanken zu „Review : Star Wars – The Force Unleashed II“

  1. dario, pack dein lichtschwert aus und geh in die Küche kochen.
    Ok kurze Geschichte ist schade, aber wenn das Metzeln so viel Spaß macht, dann lohnt es sich zu zocken.

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