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Review : Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 2

Da es mir richtig Spaß gemacht hat, die Review zu Star Wars – The Force Unleashed II zu schreiben, setzte ich heute noch eine zweite Review hinterher: Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 2!

Die Review findet ihr unter “Weiterlesen”
Die Story:
Sollte hier hinreichend bekannt sein, es richtet sich nach den Vorgaben des Anime / Mangas von Naruto Shippuden. Ihr könnt in Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 2 die Story bis zum Angriff von Pain nachspielen. Da ich die Story nie selbst gespielt habe, möchte ich hier nicht weiter drauf eingehen.
Der Multiplayermodus:
Das Herzstück des Spiels – der Multiplayermodus. Hier könnt ihr alleine gegen den Computer, alleine mit Hilfscharakteren gegen den Computer, oder diese Kombinationen auch gegen andere Spieler vor der Konsole oder im Internet antreten.
Ich möchte hier besonders drauf eingehen, denn, aus eigener Erfahrung, kann ich hier behaupten, dass das Spiel ein absolutes Partygame ist. Es ist rasanter als die Musik im Trailer uns glauben machen will und komplexer als die Grafik es erahnen lässt, aber dazu unter Gameplay mehr.
Der Multiplayermodus bietet wie fast jedes Beat’em Up-Spiel eine ganze Palette an steuerbaren Charakteren, die alle eigene Angriffe haben.
Das Gameplay:
Hier berichte ich, wie schon angemerkt, nur vom Multiplayermodus, vorzugsweise von den Teamkämpfen. Ihr habt hier die Möglichkeit, ein Team aufzustellen, mit dem ihr am besten Umgehen könnt. Ob ihr jetzt die dunkle Seite der Macht, sprich ein Team nur aus Akatsuki-Mitgliedern machen wollt oder eines frei aus eurer Fantasie, es sind euch keine Grenzen gesetzt.
Als erstes wählt ihr euren Charakter aus. Diesen steuert ihr und benutzt ihn bewusst, als nächstes wählt ihr eure beiden Hilfscharaktere. Sie unterstützen euch im Angriff oder auch in der Verteidigung, gerade so, wie ihr es einstellt.
Mein favorisiertes Team war meistens Shikamaru (Main) und Azuma (Support). Natürlich kann man zwei Supportcharaktere nehmen, aber Shikamaru und Azuma bilden ein gutes Team … meines Erachtens, das mag ja jeder anders sehen.
Wenn nun beide Spieler ihre Wahl getroffen haben, geht es mit der Kartenauswahl weiter, wobei jede Karte gleichgut ist, keine hat Vor- oder Nachteile.
Und jetzt beginnt das Getümmel, oft verliert man den Überblick, welcher Hilfscharakter zu welchem Spieler gehört, gerade wenn man die gleichen Hilfscharaktere benutzt.
Mit coolen Animationen und Zwischensequenzen wird das Spiel zu einem wahren Spektakel.
Aber dazu unter Grafik mehr.
Hier fetzt das Spiel ziemlich, denn in 90 Sekunden einen geübten Spieler fertig zu machen ist nicht leicht. Um so mehr Leute bei dem Spiel zusehen, um so lustiger wird es.
Steuerung:
An dieser Stelle muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich die XBox 360 Version gespielt habe.
Aber die Steuerung unterscheidet sich ja nicht allzustark. Auch hier gilt: X = springen, Vierreck  = Fernangriff, Kreis = Schlagangriff, Dreieck = Energie aufbauen /benutzen.
Der linke Analogstick steuert hier den Charakter, der rechte hat keine Funktion. Warum? Weil man im Multiplayermodus keine Möglichkeit besitzt die Kamera zu steuern, darum.
Gerne verfällt man bei dieser Steuerung in das wohlbekannt button-smashing, bei dem man nichts anderes macht, als Knöpfe zu drücken und zu hoffen das dabei irgendetwas bei herauskommt.
Auch wenn manche anderer Meinung sind, ich glaube nicht das man mit button-smashing effektiv gegen einen geübten Spieler gewinnen kann. ( Was nebenbei an Sylvester eindrucksvoll bewiesen wurde :P )
Musik:
Tja, meines Erachtens passt die Musik nicht zu der fetzigen Spielweise.
Meine Empfehlung: Musik ausschalten, Soundeffekte besonders laut, Bier für die Kumpels und über das Mediawiedergabegerät eures Vertrauens einfach gute Dance-Musik laufen lassen. Die treibenden Beats passen da schon viel besser zu der Laune machenden Spielart.

Grafik:
Tjaja, die Grafik. Auch hier, ich kenne nur die XBox 360 Version. Die Grafik war okay. Alles war im Anime-Stil gehalten und nicht als schlecht zu bezeichnen. Besonders viel Aufmerksamkeit wurde in die Kampfanimationen gesteckt. Viele Spezialangriffe wie Greifen, Nin-Jutsu und Ultimate Jutsu haben eigene Animationen bekommen, die sich auch bei jedem Charakter unterschiedlich sind.
Sie sind es, die das Spiel erst richtig interessant machen, denn sie sind häufig mit viel Humor gestaltet.

Fazit:
Das Spiel ist jeden Cent wert. Nicht umbedingt für Einzelspieler aber auf jeden Fall für die Kurzweil wenn Freunde zu besuch sind. In der Kaserne haben wir ganze Nachmittage mit diesem Spiel gefüllt.
Was kann man noch dazu sagen? Wer den Shippuden Anime noch nicht bis zum Angriff gesehen hat, sollte den Story-Mode meiden, denn angeblich komprimiert er die Story sehr.
Wie schon gesagt, es ist ein sehr gutes Partyspiel, das ich auch noch auf jeden Fall in meine Sammlung einreihen werde, denn es darf einen Anime und Beat’em Up Fan auf keinen Fall fehlen.
Was das Gametrailer.com-Ranking angeht: hier hat die Redaktion mit 8.5 bewertet, die Userschaft auf 9.5.   Ich schließe mich hier der Redaktion an, aber auch nur, weil der Partyfaktor so hoch liegt.
Ich hoffe, ich konnte euch zumindest den Multiplayer-Modus etwas näher bringen.

2 Gedanken zu „Review : Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 2“

  1. Ein etwas Lückenhafter bericht, aber bei wesentlichen sachen hast du einfach recht.
    Vorallem die Mehrspielererlebnisse sind einfach toll und aufregend. Wenn am den alle stehen ohne bewusst aufgestanden zu sein ist das schon geil ^^ Auch dem erwähnten Humor kann ich nur zustimmen. Tolles Spiel, guter Bericht. (Ich mach dich irgendwann plat XD)

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